Drei Mal zurückgelegen, am
Ende triumphiert
Der
eingewechselte Wagner bringt Weilbach fünf Minuten vor Schluss auf die
Siegesstraße
Weilbach.
Mit
dem 4:3 gegen den SC Niederhadamar kam Germania Weilbach zum dritten Sieg im
dritten Spiel und bleibt als einzige Mannschaft der Liga mit dem Spitzenreiter
SV Wiesbaden nach Punkten auf gleicher Höhe.
Das
erstaunlichste an der gestrigen Auseinandersetzung war die Tatsache, dass die
Gastgeber gleich drei Mal in Rückstand geraten waren. «Dazu haben wir
Niederhadamar jeweils mit unseren Unstimmigkeiten im Abwehrverhalten
eingeladen. Aber unsere Mannschaft hat wenigstens danach ihre derzeit sehr gute
Moral bewiesen, den jeweiligen Rückstand immer wieder wett gemacht und sogar
noch gewonnen», schilderte der Sportliche Leiter Thorsten Heckenmüller.
Erwähnenswert
war zudem, dass der privat verhinderte Torwart Mathäus Asmeron durch Andreas
Dörhöfer, der vor zwei Jahren aufgehört hatte, vertreten wurde. «Er war an den
Gegentoren machtlos», sagte Heckenmüller.
Der erste
Weilbacher Fehler führte zur Gästeführung durch Duezel (20.). «In der Folge
plätscherte das Geschehen so vor sich hin, vor den Toren war in dieser Zeit
kaum etwas los», berichtete der Sportliche Leiter. Doch kurz vor der Halbzeit
konnte El Khalfioui nach Vorarbeit von Dworschak ausgleichen.
Ciftci an die Latte
Nach der Pause lag zunächst bei einem Lattenschuss von Ciftci und einem
Kopfball von Gädke eine Weilbacher Führung in der Luft, doch statt dessen
hatten zunächst wieder die Gäste die Nase vorn, diesmal durch Perquku.
Spielertrainer Dworschak schaffte nach Vorarbeit von El Khalfioui das 2:2,
Duezel brachte den Gast nur wenig später mit seinem zweiten Treffer nochmals in
Führung. Doch schon im Gegenzug war Zellner nach einer Vorlage von Ciftci mit
einem Schuss aus der Drehung zum 3:3 erfolgreich.
Nach diesen
schon sehr turbulenten Minuten ging es munter weiter. El Khalfioui zielte an
die Latte, doch fünf Minuten vor dem Ende jubelten die Gastgeber über ihre
nächsten drei Zähler. Der A-Jugendliche Derevenko hatte den eingewechselten
Wagner freigespielt und dieser überwand Gästetorwart Klaus zum vierten Mal an
diesem Tag.
(Quelle: Höchster Kreisblatt vom
09.08.2010 – kbe)
(Eingestellt: GWF)




