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Hessischer Fußball-Verband setzt Spielbetrieb ab sofort aus Stand 29.10.2020

Auf Grundlage der Entscheidung der Bundeskanzlerin sowie der Ministerpräsidenten der Länder im Rahmen der aktuellen Infektionslage mit dem Coronavirus vom 28. Oktober 2020 setzt der Hessische Fußball-Verband (HFV) den kompletten Spielbetrieb in Zuständigkeit des HFV in Hessen – von der LOTTO Hessenliga bis in die untersten Klassen – vorübergehend aus. Der HFV-Verbandsvorstand beschloss zusätzlich im Rahmen seiner Videokonferenz am Donnerstagabend (29. Oktober 2020), dass diese Aussetzung des Spielbetriebes ab 30. Oktober 2020 und bis auf Weiteres gültig ist. Über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs entscheidet der HFV-Verbandsvorstand, der sich bezüglich einer Aussetzungsphase bis mindestens 31. Dezember 2020 einig ist.

Die Generalabsage betrifft sämtliche Spielklassen und Pokalwettbewerbe der Herren, Frauen und Jugend auf Sportplätzen im Freien sowie sämtliche Wettbewerbe in der Halle. Neben den angesetzten Partien des regulären Spielbetriebs sind auch Freundschaftsspiele von der Generalabsage betroffen. Damit ruht der Spielbetrieb in den nächsten Wochen vollständig. Die Möglichkeit der Ausübung eines Trainingsbetriebs richtet sich nach den behördlichen Vorgaben und könnte daher gegebenenfalls bei entsprechender Verfügungslage ab Anfang Dezember wieder möglich sein.

„Im Mittelpunkt unseres Handelns steht nach wie vor die Gesundheit unserer Mitglieder. Aufgrund des erneut massiven Anstieges der Infektionslage im Zusammenhang mit dem Coronavirus begrüßt der HFV eine zeitweise Aussetzung des Spielbetriebes für Aktive und Vereine und hält sich selbstverständlich strikt an sämtliche behördliche Vorgaben. Zahlreiche Einschätzungen und Rückmeldungen aus der hessischen Fußballfamilie zu diesem Thema bestätigen die Richtigkeit dieses Vorgangs. Wir müssen diesen Weg gehen, auch wenn es in Bezug auf den Fußball und das Vereinsleben schmerzt. Damit schützen wir nicht nur die unmittelbar am Fußball Beteiligten, sondern auch deren Familien. Daher rufen wir ausdrücklich alle Mitglieder des Hessischen Fußball-Verbandes dazu auf, sich vollumfänglich an die behördlichen Vorgaben zu halten. Nur durch konsequente Einhaltung der Maßnahmen können wir auf eine zeitnahe Rückkehr in den Spielbetrieb hoffen und so baldmöglichst die Saison bei bester Gesundheit wieder aufnehmen und regulär zu Ende bringen“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.

Reuß weiter: „Die sofortige Aussetzung des Spielbetriebes ist sinnvoll, da wir die Lage sehr ernst nehmen und so unseren Beitrag leisten, um die behördlich beschlossenen Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten so schnell wie möglich umzusetzen und damit auch hoffentlich zeitnah wieder unseren geliebten Fußball spielen zu können. Zudem haben mehrere hessische Fußballkreise den Spielbetrieb ohnehin für das kommende Wochenende bereits abgesetzt. Dass die Wiederaufnahme des Spielbetriebes in Hessen nicht mehr in diesem Jahr erfolgt, gibt den Vereinen und Spielenden Planungssicherheit. Wir wollen zudem gewährleisten, dass die Verletzungsgefahr durch eine vorherige ausreichende Vorbereitungszeit nicht erhöht wird.“

Im neuen Jahr soll der Spielbetrieb im Rahmen der behördlichen Verfügungslage und mit einem 14-tägigen Vorlauf für den Trainingsbetrieb wieder gestartet werden. Sollte es nach der durch den Verbandsvorstand beschlossenen Wiederaufnahme des Spielbetriebes darüber hinaus notwendig sein, in einzelnen Kreisen den Spielbetrieb weiterhin auszusetzen, insbesondere aufgrund regionaler behördlicher Verfügungslage oder Infektionsgeschehen, ist dies gegebenenfalls lokal in den betroffenen Kreisen und in Abstimmung mit den Vereinen zu beurteilen.


Hessischer Fußball-Verband spricht sich für hessenweit einheitliche Corona-Regelungen im „Ampelsystem“ des Landes Hessen aus  Stand 24.10.2020

Der Hessische Fußball-Verband (HFV) betrachtet mit Sorge die steigenden Corona-Infektionszahlen in Hessen. Orientiert am Eskalationskonzept (Ampelsystem) des Landes Hessen beobachtet der HFV die Lage vor Ort sehr genau und steht in engem und regelmäßigen Austausch mit den zuständigen Behörden. Die derzeit geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus werden dabei vollumfänglich von Verband und Vereinen umgesetzt. Zielführend kann und muss es aber sein eine landesweit einheitliche Regelung bzgl. des Ampelsystems zu finden. Daher bittet der Verband die Landespolitik in deren Eskalationskonzept für die einzelnen Warnstufen einheitliche Rahmen- bedingungen für den Sport in allen hessischen Kreisen und Kommunen zu schaffen. Dies würde ganz erheblich dazu beitragen, dass Unsicherheiten bei den vielen Ehrenamtlichen vermieden werden, deren Verantwortung schon jetzt enorm ist.

Derzeit erreichen zahlreiche Rückmeldungen der hessischen Vereine den Verband, darunter auch gesundheitliche Bedenken und Ängste weiter am Spielgeschehen teilzunehmen. Die Kreisfußballwarte stehen nahezu rund um die Uhr im Austausch mit ihren Vereinen. Alle Anregungen nimmt der HFV sehr ernst und berücksichtigt sie in der Entscheidungsfindung. Die Gesundheit der Fußballerinnen und Fußballer steht an oberster Stelle. Sollte die Erforderlichkeit bestehen, den Spielbetrieb vorübergehend auszusetzen, so wird dies verantwortungsvoll vor Ort entschieden.

Der HFV hält weiterhin an seiner Linie fest, den Spielbetrieb dort, wo er verordnungsmäßig möglich ist, aufrechtzuerhalten. Er appelliert daher nochmals insbesondere auch an die Zuschauer, die zu den Spielen kommen, sich an die Hygiene- und Abstandsregelungen zu halten. Sie schützen sich, helfen aber auch sehr Ihrem Lieblingsverein den Spielbetrieb am Laufen zu halten und unterstützen die vielen Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit.

Durch die sich derzeit rapide ändernden Gegebenheiten der Corona-Pandemie in Hessen, ist eine erneute Bewertung der Situation im Rahmen des Verbandsvorstandes für Donnerstag, 29. Oktober 2020, geplant.


FAQs zu Hygienekonzept  Stand 04.08.2020

Die Einhaltung eines Hygienekonzepts stellt die örtlichen Fußballvereine mitunter vor große Herausforderungen. Im Rahmen des Online-Seminars „Sichere Rückkehr in den Spielbetrieb“ ergaben sich zahlreiche weitere Fragen, die für viele weitere Vereine interessant zu wissen sind.

Diese Fragen und Antworten sind unter diesem Link gebündelt und werden fortlaufend ergänzt.

Zudem gibt es die Ergänzung im HFV-Hygienekonzept, dass Vereine, die ihr eigenes, individuell erstelltes Konzept nutzen, dieses an den zuständigen Kreisfußballwart (und nicht an eine örtliche Behörde wie das Gesundheitsamt) weitergeben.

Neu zum Herunterladen ist übrigens das Meldeformular Zuschauerdaten.


DFB und DFL unterstützen Einführung der „Corona-Warn-App“ in Deutschland – Stand 16.06.2020

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zusammen mit seinen 21 Landes- und fünf Regionalverbänden und die DFL Deutsche Fußball Liga gemeinsam mit den Profiklubs unterstützen die Bundesregierung bei der Bekanntmachung der neuen „Corona-Warn-App“. Diese steht seit heute zur freiwilligen Nutzung zur Verfügung und soll dazu beitragen, Corona-Infektionsketten schnell zu erkennen und zu durchbrechen.

DFB und DFL werden auf die App und die dazugehörigen Informationsangebote aufmerksam machen. So werden unter anderem am 33. und 34. Spieltag der Bundesliga und 2. Bundesliga die Wettbewerbslogos auf den Trikotärmeln aller 36 Profiklubs durch das Logo der App ersetzt. Dasselbe gilt für die Schiedsrichter-Tafeln. Das Logo der App wird zudem an beiden Spieltagen auf der Brusttasche der Schiedsrichter-Kleidung sowie auf den Eckfahnen abgebildet. Auch bei den Endspielen um den DFB-Pokal am 4. Juli und den

bevorstehenden Länderspielen werden werbliche Möglichkeiten zur Verfügung gestellt. Für zusätzliche Reichweite werden DFB und DFL die Kampagne auf ihren Kommunikationsplattformen begleiten. Der DFB hat seine Netzwerkpartner um Unterstützung der Kampagne gebeten, darunter die Vereine der 3. Liga und der Frauen-Bundesliga. Zudem stellt der DFB gemeinsam mit seinen Landes- und Regional-verbänden den rund 25.000 Fußballvereinen in Deutschland digitale Inhalte in Zusammenhang mit der Kampagne zur Verfügung. 

DFB-Präsident Fritz Keller sagt: „Wir haben wichtige Erfolge im Kampf gegen die Corona-Pandemie erreicht. Dank des breiten gesellschaftlichen Engagements und des sehr verantwortungsvollen Krisenmanagements der Bundesregierung sind mittlerweile bedeutende Lockerungen im Zusammenleben möglich. Aber wir sind noch lange nicht am Ziel. Über das große bundesweite Netzwerk des Fußballs möchten wir weiter unseren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Zu den vielfältigen Maßnahmen zählt von nun an auch die Nutzung der Corona-Warn-App. Alle Userinnen und User treten der derzeit größten und wichtigsten Mannschaft in Deutschland bei: unserem Team gegen Corona.

Christian Seifert, Sprecher des DFL-Präsidiums, erklärt: „Unsere Gesellschaft steht im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie unverändert vor großen Herausforderungen. Die Corona-Warn-App ist eine bedeutende Maßnahme der Bundesregierung auf dem langen Weg zurück zur Normalität. Es ist uns daher ein Anliegen, die Reichweite der Bundesliga und 2. Bundesliga zu nutzen, um bundesweit auf dieses Angebot aufmerksam zu machen.

•    Weitere Informationen der Bundesregierung zur Corona-Warn-App
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